Outdoorschuhe

Welche Eigenschaften müssen perfekte Outdoorschuhe mitbringen?

 

Ist es die Passform, der Tragekomfort, oder vielleicht die Stabilität? Sind es die Marken, die Formen, die Materialien? Wer seine Freizeit gerne in der freien Natur verbringt, wird sich früher oder später genau diese Fragen stellen und den Wunsch nach den perfekten Outdoorschuhen spüren.

Längst vorbei sind Zeiten wo Outdoorschuhe einfach nur Robust und Stabil sein mussten. Heutzutage nutzen Outdoorer ihre Schuhe nicht nur für Touren abseits der Zivilisation, sondern auch für den alltäglichen Gebrauch, sei es bei der Arbeit, beim Reisen oder einfach nur beim spazieren gehen mit Familie und Hund.

Leider hört und liest man viel zu oft, dass sich Outdoorfreunde für falsche Schuhe entscheiden. Das Resultat sind schmerzende Füße und die Feststellung am Einsatzzweck vorbei gegriffen zu haben. Herhalten müssen dann, die Hersteller, die Marken oder die Modelle. In den Kommentaren wird die Entäuschung und der Frust von der Seele geschrieben. Dann heißt es, nie wieder diese oder jene Marke. Aber kann es wirklich sein, dass Hersteller, die seit Jahrzehnten erfolgreich auf dem Markt sind, so viele minderwertige oder schlecht sitzende Outddorschuhe produzieren? Kann es wirklich sein dass, nach Jahren der Forschung, der Entwicklung und der Zusammenarbeit mit Outdoorproifis immer noch soviel Schrott auf den Markt geschmissen wird? Wohl kaum. Der wahre Grund für den Kauf von „schlechten“ , oder „schlecht sitzenden“ Outdoorschuhen ist Unwissenheit.

Die gut gezielte Marketingstrategie, verspricht uns bei bestimmten Modellen mit Hilfe von traumhaften Bildern und emotionalen Texten ein Hauch vom Abenteuer und Freiheit. Was die Werbung nicht tut, ist uns zu verraten, ob diese Modelle wirklich die passenden für uns sind. So werden wir in die Irre geführt und entscheiden uns oft für Outdoorschuhe, die für unsere Bedürfnisse unpassend sind und bereits nach wenigen Wanderungen auf dem Dachboden oder im Keller verschwinden.       

Mit dieser Webseite möchte ich Dir dabei helfen, Dich für die richtigen Outdoorschuhe zu entscheiden. Hier erfährst Du wissenswertes über die wichtigsten Eigenschaften, Anwendungen und Kategorien.  Zusätzlich erkläre ich Dir, wie Du deine neuen Outdoorschuhe richtig pflegst und lagerst.

Ich hoffe aufrichtig, dass Dir meine Beiträge und Empfehlungen helfen und wünsche Dir bei Deinen Touren und Reisen einmaliges erleben und die Möglichkeit mit jedem Schritt den Kopf ein wenig freier zu bekommen.   

 

Was ist es also, das Outdoorschuhe perfekt macht? 

Hier die 5 wichtigsten Eigenschaften für perfekte Outdoorschuhe.

Passform: Sorgt für einen optimalen Halt und verhindert die Blasenbildung.

Tragekomfort: Ermöglicht längeres Gehen, ohne die Füße zu ermüden.

Stabilität: Verhindert das Umknicken und Ausrutschen nicht nur im schwerem Gelände.

Funktionalität: Sorgt für ein angenehmes Fußklima und den richtigen Wetterschutz.

Robustheit: Entscheidet über den Einsatzbereich und die Lebensdauer der Schuhe.

Welche Kategorien der Outdoorschuhe gibt es?

Auf dem Markt findet man die unterschiedlichsten Outdoorschuh Kategorien und Typen. Bevor Du Dir die entsprechenden Schuhe anschaffst, solltest du wissen im welchem Terrain Du Dich fortbewegen möchtest und vor allem wie lang deine Wanderungen sein könnten. Bitte denke daran! Je unerfahrener Du beim Wandern im Gelände bist, desto wichtiger ist es, dass deine Outdoorschuhe dich stabilisieren und Dir eine gute Stützung geben.

Hierzu eine kurze Erläuterung zu den häufigsten Typen und ihren Einsatzgebieten.

Leichte Trekkingschuhe:  

Besonders geeignet für: Reisen, leichte Wanderungen, Freizeit.

Leichte Trekkingschuhe, sind Outdoorschuhe mit niedrigem Gewicht und einer meist griffigen Sohlen, die ein wenig mehr Halt bieten als normale Lauf oder Sportschuhe. Sie eignen sich gut für Wanderungen ohne schweres Gepäck auf gut befestigten Wegen oder als Alltagsschuhe.

Leichte Trekkingschuhe für Damen

 

                                                 

 

 Leichte Trekkingschuhe für Herren

 

                                       

Leichte Wanderschuhe:

Besonders geeignet für: Leichte Wanderungen, oder Mittelgebierge.

Sind Outdoorschuhe mit etwas höherem Schaft und einer stabilen Sohle. Die Sohle ist zwar stabiler als bei leichten Trekkingschuh, aber dennoch beweglich und flexibel. Der leichte Wanderschuh eignet sich prima für längere Touren auf unbefestigten Wegen. Allerdings empfiehlt sich bei dem leichten Wanderschuh kein schweres Gepäck zu tragen, da er mit der flexiblen Sohle nicht genug Halt bietet.

                                                                                                                                                    Leichte Wanderschuhe für Damen

                                              

Leichte Wanderschuhe für Herren

 

                                                   

 

Wanderschuhe:

Besonders geeignet für: Anspruchsvolle Wanderungen und leichte Touren im Gebierge.

Sie haben einen hohen Schaft, der meist weit über den Knöchel richt. Die Schuhe an sich, sind sehr stabil und bietet sehr guten Seitenhalt. Mit Wanderschuhen, bzw. mit Wanderstiefel lassen sich bereits schwere Rucksäcke auf steinigen Wanderwegen im Hochgebirge tragen. Die Sohle ist hierbei natürlich weniger flexibel und die Schuhe sind ziemlich schwer. Leichte oder ultraleichte Modele bietet der Markt natürlich auch, hierbei handelt sich aber um sehr teure Outdoorschuhe.

 

Wanderschuhe für Damen

                                  

 

Wanderschuhe für Herren

                             

Wanderstiefel:

Besonders geeignet für: Wanderungen im Flachland, dem Mittelgebirge, oder den Voralpen.

Sie haben ähnlich wie die Wanderschuhe einen hochen Schaft, der über den Knöchel reicht. Da man mit diesen Outdoorschuhen bereits leichtes Gepäck mitführen kann, verfügen sie über einen guten Seitenhalt und sind ziemlich stabil im Bereich des Knöchels. Auch bei diesen Modelen ist die Sohle meist sehr stabil und dem entsprechend bringen diese Outdoorschuhe ein ziemliches Eigengewicht mit. Im bereich der Passform können sich diese Schuhe etwa ungewohnt anfühlen und brauchen eventuell ein Paar Tage Einlaufzeit.

 

Wanderstiefel für Damen

                                 

 

Wanderstiefel für Herren

                       

Trekkingstiefel:

Besonders geeignet für: Anspruchsvolle Wanderungen mit Gepäck und das Wandern über Geröll und im Hochgebierge. 

Der Trekkingstiefel ist ein sehr stabiler und robuster Outdoorschuh mit einer festen Sohle. Er eignet sich für weglose Strecken und empfiehlt sich beim tragen von schweren Rucksäcken. Da er einen hervorragenden Seitenhalt bietet ist es auch ein idealer Schuh fürs Hochgebirge und harte Trekkingtouren. Auch für Rucksak-Touren empfiehlt sich einen Trekkingstiefel zu tragen.

Der Nachteil bei Trekkingstiefeln ist, dass sie ziemlich schwer sind. Die Anschaffung eines solchen Schuhs ist nur dann sinnvoll, wenn man vor hat im entsprechenden Gelände zu wandern.

 

Trekkingstiefel für Damen

                                  

 

 Trekkingstiefel für Herren

                                

 

 

Nicht erwähnt werden hier die Outdoorschuhe für anspruchsvolles Hochgebirge und Schuhe für extreme Hochgebirge ohne Wege. Auch Outdoorschuhe die für das Eisklettern geeignet sind wurden in diesem Beitrag bewusst weggelassen. Schuhe, die in diesen Einsatzbereichen benutzt werden erfordern nicht nur eine fundierte Kenntnis über ihren Einsatzbereich sondern setzen auch Erfahrung im Alpinen Hochgebirge voraus.

Was müssen Deine Outdoorschuhe können?

Ein perfekter Outdoorschuh muss nicht nur Strapazierfähig sein und guten Sitz verschaffen, sondern auch ein angenehmes Fußklima bieten. Er muss eine optimale Fußpolsterung und eine hervorragende Bewegungskontrolle haben. Ebenso ist ein gutes Abrollverhalten erwünscht, welches das Ermüden der Fußgelenke vermindert. Ein guter Wanderschuh passt sich an die Anatomie des Fußes an und sorgt für ein leichtes Vorankommen.

Die Passform, das alles entscheidende Kriterium.

Woran erkennt man, dass ein Outdoorschuh perfekt sitzt? Hat man sich ein Paar Outdoorschuhe ausgesucht, ist es nun sehr wichtig, dass sie die Richtige Passform für Deine Füsse haben. Die Ideale Passform sorgt nicht nur für einen sicheren Halt, sondern verhindert auch die Bildung von Blasen, welche jede Wanderung zu einer Qual machen können. Also kurz gesagt, ist es für die Gesundheit Deiner Füße enorm wichtig den passenden Schuh zu finden.

Prinzipiell sollten die Outdoorschuhe am späten Nachmittag oder sogar abends anprobiert werden. Im laufe des Tages schwellt der Fuß an, was Dir auch während einer langen Wanderung passieren wird.  Ein ganzwichtiger Punkt ist auch, dass Du möglichst die Socken der selben Stärke bei anprobieren trägst wie später bei Deinen Touren. Was auch erwähnt werden sollte ist, dass man die Stabilität des Wanderschuhs nicht durch sehr festes schnüren erreichen sollte. Das Schnüren ist zwar ein Thema für sich, und braucht etwas Erfahrung, dennoch darf ein Schnürsenkel nie zu fest geschnürt werden.

 

Die Schuhgröße sollte nur eine ungefähre Angabe sein. Da die Schuhgrößen unterschiedlich vom Hersteller zum Hersteller ausfallen, sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen. Abgesehen davon, wird der Fuß beim Wandern ganz anders belastet als im Alltag. Hier empfehle ich mehre Schuhe in unterschiedlichen Größen anzuprobieren. Ich persönlich trage alle, wirklich alle meine Outdoorschuhe mindestens eine Nummer größer als meine Straßenschuhe.

Die Zehen sollten mindestens einen Abstand von 0,5cm zu der Schuhspitze haben. Es ist deswegen wichtig, weil der Fuß beim bergab gehen nach vorne rutscht und die Reibung der Zehenspitzen sehr schmerzhaft werden kann.

Die Ferse muss fest im Schuh sitzt und darf nicht hin und her rutscht.

Der Schaft darf hinten nicht an der Achillessehne reiben, den auch dort können die Schürfungen sehr schmerzhaft werden und heilen oft sehr langsam.

Das Gewicht mag auf den ersten Blick nicht so entscheiden sein und hat weniger mit der Passform zu tun, doch das Stundenlange gehen mit zu schweren Schuhen kann nicht nur den Spaß verderben, sondern auch dafür sorgen, dass die Beine vorzeitig ermüden.

Ich empfehle Dir Deine neuen Wanderschuhe vor der ersten längeren Wanderung erst einmal ein zu laufen. Meistens reichen dafür kurze Spaziergänge im Park, oder im leichten Gelände. Auch das tragen beim Einkaufen, oder auf der Arbeit hat sich bei mir bewährt. So kannst du nicht nur feststellen, ob die Schuhe richtig sitzen, sondern bekommst auch ein Gefühl dafür wie weit sie deine Füße stabilisieren.

 

Der Tragekomfort

Ebenfalls sehr wichtig ist der Tragekomfort. Da Du wohl möglich mehrere Stunden am Stück in deinen Outdoorschuhen verbringen wirst, solltest Du nicht darauf verzichten.

Vor allem entscheidend für den Komfort ist das Innenfutter. Beim Innenfutter ist es sehr wichtig, dass es aus Atmungsaktiven Materialien besteht. Atmungsaktive Innenfutter (z.B. Gore- Tex) sorgen vor allem für die Luftzirkulation im Schuh. Das hält nicht nur die Füße länger trocken, sondern verhindert auch zusätzlich die Blasenbildung. Auch sehr wichtig ist, dass die Outdoorschuhe nicht zu viel und nicht zu weiches Innenfutter haben. In beiden Fällen verringerst Du den sogenannten „Trittkontakt“ und büßt damit an Sensibilität ein. Hinzu kommt, dass Schuhe die unnötig viel Innenfutter haben, deutlich länger zum trocknen brauchen, was sich wiederum bemerkbar macht, wenn du mehrere Tage hintereinander wandern möchtest und deine Outdoorschuhe über Nacht nicht genügend ausgetrocknet sind. Mag sich ein sehr weiches Innenfutter im ersten Moment sehr angenehm anfühlen, kann es nach wenigen Stunden bereits zu völliger Überhitzung der Füße führen.

Natürlich sollte man bei Thema Tragekomfort, die Einlegesohle nicht vergessen. Sie sorgt nicht nur für die Polsterung und die Stabilität der Füße, sondern mindert auch die Stöße ab, die sich auf Rücken, Hüfte, Knie und Fußgelenke übertragen.

Ebenfalls wichtig für den Tragekomfort ist die Dämpfung. Eine gute Dämpfung wird meist über die Einlegesohle, Schuhsohle oder Zwischensohle erreicht.

Wichtig: Solltest Du auf Grund von Schmerzen Einlegesohlen benötigen, würde ich Dir unbedingt einen Besuch beim Orthopäden empfehlen.

 

Die Stabilität

Die Stabilität bildet die Grundlage für Wanderungen auf unbefestigten Wegen. Sie verhindert nicht nur das umknicken und überlasten der Fußgelenke, sondern sorgt vor allem für deine Sicherheit bei deinen Unternehmungen.

In der Regel gilt: Umso unerfahrener Du beim Wandern abseits der befestigten Wege bist, desto mehr müssen Dich deine Outdoorschuhe stützen bzw. stabilisieren.

Hauptsächlich für die Stabilität verantwortlich ist die Sohle, der Schaft und die Schnürung.

Outdoorschuhe, die einen hohen, festen Schaft besitzen (weit über den Knöchel) bieten logischerweise eine höhere Stabilität, als Halbschuhe wo der Knöchel offen liegt.

Auch beim tragen von Gepäck, spielt die Stabilität eines Outdoorschuhs eine wichtige Rolle. Einfach erklärt: Je schwerer deine Last, desto stabiler muss dein Knöchel im Schuh sitzen.

Die Stabilität eines Outdoorschuhs, darf auf keinen Fall alleine durch das feste schnüren erreicht werden. Viel mehr ist das Schnüren eines Schuhs als Stabilitätsunterstützung zu sehen. Gerade beim Kauf von Outdoorschuhe für schweres Gelände, solltest Du einen besonderen Augenmark auf die Stabilität legen.

 

Die Funktionalität

Die Funktionalität, mag im ersten Moment weniger wichtig erscheinen als Passform, Komfort und Stabilität. Doch Vorsicht! Atmungsaktivität, Nässeschutz, Abrollverhalten und Grip sind Begriffe, mit denen man sich auseinander setzen muss.

Die Funktion Atmungsaktivität, sorgt nicht nur für Trockenheit und Geruchsreduzierung, sie verhindert auch, dass deine Füße extremen Temperaturschwankungen im Schuh ausgesetzt werden. Outdoorschuhe mit ausreichender Luftzirkulation sorgen stets für warme und trockene Füße. Gerade bei Wanderern, die mehrere Tage hintereinander unterwegs sind, spielt ein schnell trocknender und atmungsaktiver Outdoorschuh eine wichtige Rolle.

Auch der Nässeschutz, darf nicht vernachlässigt werden. Das überqueren flacher Bäche, das gehen im Regen oder durch nasses Gras, gehört zwangsläufig zum Wandern dazu. Hier bietet der Markt unterschiedlich effektiv Wasserabweisende Outdoorschuhe an. Von Regenfest, bis hin zu komplett wasserdicht. Outdoorschuhe, die komplett wasserdicht sind, können nicht selten an Atmungsaktivität einbüssen. Dies ist oft bei schweren Schuhen aus robustem Leder der Fall.

Ein ebenfalls wichtiges Thema, bezüglich der Funktionalität, ist das Abrollverhalten eines Outdoorschuhs. Dabei sollte der empfohlene Einsatzbereich der Sohle berücksichtigt werden.In der Regel gilt: Outdoorschuhen, die im schweren Gelände eingesetzt werden können, (Geröll, scharfe Kanten, + schweres Gepäck)  müssen eine stabilere Sohle haben, als z.B. leichte Trekkingschuhe. Durch die stabilere Sohle, verändert sich jedoch das Abrollverhalten. Bei Outdoorschuhen für extreme Einsatzbereiche, ist dies durchaus erwünscht, kann aber zu vorzeitiger Ermüdung der Füße führen. Bei teureren Exemplaren wird zusätzlich noch die sogenannte Zwischen Sohle eingesetzt. Die Zwischensohle sorgt für eine bessere Dämpfung und ein angenehmeres Tragekomfort.

Die Griffigkeit einer Sohle, auch Grip genannt, ist eine Funktion, die über den Einsatzbereich deiner Outdoorschuhe entscheidet. Hierbei ist es wichtig zu wissen, im welchen Gelände du unterwegs sein möchtest. Rutschige und nasse Felsen, oder das Wandern über Geröll erfordern eine meist sehr griffige Sohle. Im Gegensatz zu leichten Trekkingschuhen, die z.B. bei einem Städtebummel eingesetzt werden, ist die Griffigkeit der Sohle eher zu vernachlässigen.

Die Verarbeitung und der Einsatz von Nubukleder, Gore-Tex, Zwischensohlen und strapazierfähigem Gummi haben natürlich ihren Preis. All diese Extras, kosten aber nicht nur mehr, sondern bringen auch eine Menge Eigengewicht mit. So sollte man genaustes abwägen, für welche Einsatzzwecke meine Outdoorschuhe dienen sollen.

 

 

Die Robustheit

Bei hochwertigen Outdoorschuhen, ist vor allem die Robustheit ein großes Thema. Mit der Robustheit entscheidet sich unter anderem der Einsatzbereich deiner zukünftigen Outdoorschuhe.

Nicht verwechseln sollte man die Robustheit mit der Verarbeitung. Hier ist nämlich nicht die Rede von gut verarbeiteten Nähten oder dem Innenfutter. Diese Begriffe fallen allgemein unter die Rubrik Qualität bzw. Funktionalität.

Bei der Robustheit eines Outdoorschuhs sprechen wir über Begriffe wie Materialzusammensetzung, extrem feste Sohle, Geröllschutz, Außenmaterialien. Bewegt man sich oft im schweren Terrain oder im Gelände mit steinigen und spitzen Steinen, müssen die Materialien zwangsläufig strapazierfähiger sein, als bei leichten Trekkingschuhen, die bei einem Städtebummel zum Einsatz kommen.

Robuste Outdoorschuhe mit einer festen Sohle, strapazierfähigem Material, Nubukleder oder dem Geröllschutz, bringen eine Menge Gewicht mit sich. So können schon mal Outdoorschuhe mit dem genannten Zubehör locker die 1 Kilogramm Marke überschreiten. Pro Schuh versteht sich.

Hinzu kommt das Schuhe, die z.B. ein sehr robustes Außenmaterial besitzen oft an Funktionen wie der Atmungsaktivität einbüßen. Auch eine sehr feste Sohle, kann das Abrollverhalten deutlich verändern und wird Dich auf einfachen Wegen eher behindern.

Deshalb sollte man sich auch in diesem Fall genau überlegen, für welche Einsatzzwecke die neuen Outdoorschuhe herhalten müssen.

Als Faustregel in diesem Fall gilt: Umso Wegloser das Terrain und um so schwer das Gepäck, desto Robuster und Stabiler müssen deine Outdoorschuhe sein.