Mit dieser Seite lernst Du passende Outdoorschuhe für die richtigen Einsatzzwecke zu finden.

Was genau ist es, dass Outdoorschuhe perfekt macht? Ist es die Passform, der Tragekomfort, oder vielleicht die Stabilität? Sind es die Marken, die Formen, die Materialien? Wer seine Freizeit gerne in der freien Natur verbringt, wird sich früher oder später genau diese Fragen stellen und den Wunsch nach „den perfekten“ Outdoorschuhen spüren. Mit dieser Webseite und meiner Erfahrung im Outdoor und Wanderbereich, möchte ich Dir dabei helfen, Dich für die richtigen Outdoorschuhe zu entscheiden.

 

Die Firma Meindl stellt bereist seit Jahrzehnten hervorragend passende Outdoorschuhe her.

Inhalt

 

Viele Menschen geben Hunderte von Euros aus, für Outdoorschuhe die ihnen nicht passen!!! 

 

Die Zeiten wo Outdoorschuhe einfach nur Robust und Stabil sein mussten, sind längst vorbei. Heutzutage nutzen Abenteurer ihre Outdoorschuhe nicht nur für Touren abseits der Zivilisation, sondern auch für den alltäglichen Gebrauch, sei es bei der Arbeit, beim Reisen oder einfach nur beim spazieren gehen mit Familie und Hund.

Leider hört und liest man viel zu oft, dass sich Wanderfreunde für falsche Outdoorschuhe entscheiden.

 

Das Resultat sind schmerzende Füße und die Feststellung am Einsatzzweck vorbei gegriffen zu haben. Herhalten müssen dann, die Hersteller, die Marken oder die Modelle. In den Kommentaren wird die Enttäuschung und der Frust von der Seele geschrieben. Dann heißt es, nie wieder diese oder jene Marke. Aber kann es wirklich sein, dass Hersteller, die seit Jahrzehnten erfolgreich auf dem Markt sind, so viele minderwertige oder schlecht sitzende Outddorschuhe produzieren? Kann es wirklich sein dass, nach Jahren der Forschung, der Entwicklung und der Zusammenarbeit mit Outdoorproifis immer noch Schrott auf den Markt geschmissen wird? Wohl kaum.

 

Der wahre Grund für den Kauf von „schlechten“ oder „schlecht sitzenden“ Outdoorschuhen, ist Unwissenheit!

 

Die gut gezielte Marketingstrategie, verspricht bei bestimmten Modellen mit Hilfe von traumhaften Bildern und emotionalen Texten ein Hauch vom Abenteuer und Freiheit. So werden wir in die Irre geführt und entscheiden uns für Outdoorschuhe, die für unsere Bedürfnisse unpassend sind. Bereits nach wenigen Wanderungen verschwinden dann teure Schuhe auf dem Dachboden oder im Keller.

Hier erfährst Du wissenswertes über die wichtigsten Eigenschaften, Anwendungen und Kategorien.

Auf dieser Seite, teste, sortiere und stelle ich nur die Outdoorschuhe vor, die ihr Geld wert sind. Hier zeige und erkläre ich Dir, die Bedeutung von passenden Socken und Einlegesohlen. Zusätzlich erkläre ich Dir, wie Du deine neuen Outdoorschuhe richtig pflegst und lagerst, damit Du noch in Jahren etwas von ihnen hast.

 

Du hast keine Lust lange  zu suchen und brauchst einen Allround -Klassiker? Dann empfehle ich Dir die Lowa Renegade GTX Mid die sowohl für Damen als auch Herren hergestellt werden. 

 

Was ist es also, das Outdoorschuhe perfekt macht? 

Die 5 wichtigsten Eigenschaften für perfekte Outdoorschuhe.

Passform: Sorgt für einen optimalen Halt und verhindert die Blasenbildung.

Tragekomfort: Ermöglicht längeres Gehen, ohne die Füße zu ermüden.

Stabilität: Bildet die Grundlage für Wanderungen auf unbefestigten Wegen. 

Funktionalität: Sorgt für ein angenehmes Fußklima und den richtigen Wetterschutz.

Robustheit: Entscheidet über den Einsatzbereich und die Lebensdauer der Schuhe.

 

Welche Kategorien der Outdoorschuhe gibt es 

Auf dem Markt findet man die unterschiedlichste, Kategorien, Modelle und Typen. Um die Kategorien und die Anwendungsgebiete einordnen zu können, hat die Firma Meindl bereits in den 1970er Jahren, die sogenannte Meindl-Einsatzkategorie entwickelt. Dort werden die Schuhkategorien (von A: Leichte Trekkingschuhe bis D: Hochgebirgsschuhe) unterteilt. Die Meindl-Einsatzkategorie, hat sich im Handel und bei den allermeisten Outdoorschuhe Herstellern durchgesetzt. Es gibt aber auch wenige Hersteller, die ihre eigene Kategorie nutzen. Das Prinzip der Einordnung bleibt aber gleich. Die Kategorie angaben, sind natürlich keine festen Größen und sollte mehr als Orientierungspunkte dienen. Bevor Du Dir die entsprechenden Outdoorschuhe anschaffst, solltest du wissen im welchem Terrain Du Dich fortbewegen möchtest. Bitte denke daran! Je unerfahrener Du beim Wandern im Gelände bist, desto wichtiger ist es, dass deine Outdoorschuhe dich stabilisieren und Dir eine gute Stützung geben.

Hierzu eine kurze Erläuterung zu den häufigsten Outdoorschuh -Typen und ihren Einsatzgebieten.

Leichte Trekkingschuhe:  A

Besonders geeignet für: Reisen, leichte Wanderungen, Freizeit.

Leichte Trekkingschuhe, sind Outdoorschuhe mit niedrigem Gewicht und einer meist griffigen Sohle.  Sie bieten ein wenig mehr Halt als normale Lauf oder Sportschuhe. Leichte Trekkingschuhe eignen sich gut für Wanderungen ohne schweres Gepäck auf gut befestigten Wegen oder als Alltagsschuhe.

Leichte Wanderschuhe: A/B

Besonders geeignet für: Leichte Wanderungen, oder Mittelgebierge.

Leichte Wanderschuhe haben einen etwas höherem Schaft und eine stabilere Sohle. Die Sohle ist zwar stabiler als bei leichten Trekkingschuhen, aber dennoch beweglich und flexibel. Der leichte Wanderschuh eignet sich prima für längere Touren auf unbefestigten Wegen. Allerdings empfiehlt sich bei dem leichten Wanderschuh kein schweres Gepäck zu tragen, da er mit der flexiblen Sohle nicht genug Halt bietet.

Wanderschuhe: B

Besonders geeignet für: Anspruchsvolle Wanderungen und leichte Touren im Gebirge.

Wanderschuhe haben einen höheren Schaft, der meist weit über den Knöchel richt. Sie sind sehr stabil und bieten einen sehr guten Seitenhalt. Mit Wanderschuhen, bzw. mit Wanderstiefel lassen sich bereits schwere Rucksäcke auf steinigen Wanderwegen im Hochgebirge tragen. Die Sohle ist hierbei natürlich weniger flexibel und die Outdoorschuhe sind ziemlich schwer. Leichte oder ultra leichte Modele bietet der Markt natürlich auch, hierbei handelt sich aber um sehr teure Modelle.

Wanderstiefel: B/C

Besonders geeignet für: Wanderungen im Flachland, dem Mittelgebirge, oder den Voralpen.

Wanderstiefel haben ähnlich wie die Wanderschuhe einen hohen Schaft, der über den Knöchel reicht. Da man mit diesen Outdoorschuhen bereits leichtes Gepäck mitführen kann, verfügen sie über einen guten Seitenhalt und sind ziemlich stabil im Bereich des Knöchels. Auch bei diesen Modellen ist die Sohle meist sehr stabil und dem entsprechend bringen sie ein ziemliches Eigengewicht mit. Im bereich der Passform können sich diese Outdoorschuhe etwa ungewohnt anfühlen und brauchen eventuell ein paar Tage Einlaufzeit.

Trekkingstiefel: C

Besonders geeignet für: Anspruchsvolle Wanderungen mit Gepäck und das Wandern über Geröll und im Hochgebirge.

Trekkingstiefel sind sehr stabile und robuste Outdoorschuhe mit einer festen Sohle. Sie eignen sich für weglose Strecken und empfehlen sich beim tragen von schweren Rucksäcken. Da sie einen hervorragenden Seitenhalt bieten, sind sie auch ideal fürs Hochgebirge und harte Trekkingtouren.

Der Nachteil bei Trekkingstiefeln ist, dass sie ziemlich schwer sind. Die Anschaffung solcher Schuhe ist nur dann sinnvoll, wenn man vor hat im entsprechenden Gelände zu wandern.

Hochgebirgsschuhe: D

Besonders geeignet für: Extreme Einsätze im kritischen Gelände. Touren im Eis, Gletscher, Weglose Wanderungen.

Hochgebirgsschuhe sind in der Regel steigeisenfest. Sie besitzen eine extrem harte und trittfeste Sohle. Der Schaft dieser Modelle, reicht weit über den Knöchel und bietet zusätzlich Stabilität und Seitenhalt. Hochgebirgsschuhe werden nicht selten bei Minus Graden eingesetzt und benötigen deshalb ein wärmeres Innenfutter, welches die Atmungsaktivität etwas behindern kann. Auch die Obermaterialien, müssen im Hochgebirge stärksten Beanspruchungen standhalten und werden aus sehr robusten und widerstandsfähigen Materialien hergestellt. Im großen und ganzen, handelt es sich bei Hochgebirgsschuhe um sehr robuste und steife Outdoorschuhe, die sicherlich nicht bei jeder Wanderung eingesetzt werden können.

Bitte bedenke! Wer Wanderungen im anspruchsvollem Hochgebirge, extremen Hochgebirge oder über Gletscher unternehmen möchte, sollte sicherlich mehr mitbringen als nur die passenden Outdoorschuhe. Solche Touren erfordern nicht nur eine fundierte Kenntnis über das Zusatzequipment,  sondern setzen auch Erfahrung im Alpinen Hochgebirge voraus.

Was müssen Deine Outdoorschuhe können?

Perfekte Outdoorschuhe müssen nicht nur Strapazierfähig sein und guten Sitz verschaffen, sondern auch ein angenehmes Fußklima bieten.

Sie müssen eine optimale Fußpolsterung und eine hervorragende Bewegungskontrolle haben. Ebenso ist ein gutes Abrollverhalten erwünscht, welches das Ermüden der Fußgelenke vermindert. Gute Outdoorschuhe passen sich an die Anatomie des Fußes an und sorgen für ein leichtes Vorankommen.

 

 

Outdoorschuhe sollten bereits beim ersten schnüren passen.
Outdoorschuhe sollten bereits beim ersten schnüren passen.

Die Passform. Das alles entscheidende Kriterium.

Woran erkennt man, dass Outdoorschuhe perfekt sitzen? Hat man sich ein Paar ausgesucht, ist es nun sehr wichtig, dass sie die Richtige Passform für Deine Füsse haben. Die ideale Passform sorgt nicht nur für einen sicheren Halt, sondern verhindert auch die Bildung von Blasen, welche jede Wanderung zu einer Qual machen können. Also kurz gesagt, ist es für die Gesundheit Deiner Füße enorm wichtig, vorneherein passenden Outdoorschuhe zu finden.

Da die Füße im laufe des Tages, ähnlich wie bei einer langen Wanderung anschwellen, sollten die Outdoorschuhe am späten Nachmittag oder sogar Abends anprobiert werden.

 

Ein ganz wichtiger Punkt bei der Anprobe Deiner Outdoorschuhe, sind die Socken. Idealerweise solltest Du die Socken, der selben Stärke anhaben, wie später bei Deinen Touren.

Wie man die passenden Wandersocken findet, erfährst Du auf dieser Seite.

 

Die Schuhgröße, sollte nur eine ungefähre Angabe sein.

Da die Schuhgrößen unterschiedlich vom Hersteller zum Hersteller ausfallen, sollte man sich nicht unbedingt darauf verlassen. Hier empfehle ich mehre Modelle in unterschiedlichen Größen zu bestellen und anzuprobieren. Ich persönlich trage alle, wirklich alle meine Outdoorschuhe mindestens eine Nummer größer als meine Straßenschuhe.

Die Zehen.

Die Zehen sollten mindestens einen Abstand von 0,5cm zu der Schuhspitze haben. Es ist wichtig, da der Fuß beim bergab gehen nach vorne rutscht und die Reibung der Zehenspitzen sehr schmerzhaft werden kann.

Die Fersen.

Die Fersen müssen fest in den Outdoorschuen sitzt und dürfen nicht hin und her rutscht.

Der Schaft.

Der Schaft darf nicht an der Achillessehne reiben, den auch dort können die Schürfungen sehr schmerzhaft werden und heilen sehr langsam.

Ich empfehle Dir Deine neuen Outdoorschuhe vor der ersten längeren Wanderung erst einmal ein zu laufen. Meistens reichen dafür kurze Spaziergänge im Park, oder im leichten Gelände. Auch das tragen der neuen Outdoorschuhe beim Einkaufen, oder auf der Arbeit hat sich bei mir bewährt. So kannst du nicht nur feststellen, ob Deine Outdoorschuhe richtig sitzen, sondern bekommst auch ein Gefühl dafür, wie weit sie deine Füße stabilisieren.

 

Der Tragekomfort

Ebenfalls sehr wichtig ist der Tragekomfort der Outdoorschuhe. Da Du möglich mehrere Stunden am Stück, in deinen Outdoorschuhen verbringen wirst, solltest Du nicht darauf verzichten.

Entscheidend für den Komfort ist unter anderem das Innenfutter der Outdoorschuhe. Beim Innenfutter ist es wichtig, dass es aus Atmungsaktiven Materialien besteht. Atmungsaktive Innenfutter (z.B. Gore- Tex) sorgen vor allem für die Luftzirkulation in den Outdoorschuhen. Das hält nicht nur die Füße länger trocken, sondern verhindert auch zusätzlich die Blasenbildung. Wichtig ist auch, dass die Outdoorschuhe nicht zu viel und nicht zu weiches Innenfutter haben. In beiden Fällen verringerst Du den sogenannten „Trittkontakt“ und büßt damit an Sensibilität ein. Hinzu kommt, dass Outdoorschuhe die unnötig viel Innenfutter haben, deutlich länger zum trocknen brauchen. Diese Problem macht sich bemerkbar, wenn du mehrere Tage hintereinander wanderst und deine Outdoorschuhe über Nacht nicht genügend ausgetrocknet sind. Mag sich ein sehr weiches Innenfutter der Outdoorschuhe, im ersten Moment sehr angenehm anfühlen, kann es nach wenigen Stunden bereits zu völliger Überhitzung der Füße führen.

Natürlich sollte man bei Thema Tragekomfort, die Einlegesohle der Outdoorschuhe nicht vergessen.

Die Einlegesohle sorgt nicht nur für die Polsterung und die Stabilität der Füße, sondern mindert auch die Stöße ab, die sich auf Rücken, Hüfte, Knie und Fußgelenke übertragen.

Ebenfalls wichtig für den Tragekomfort ist die Dämpfung. Eine gute Dämpfung der Outdoorschuhe wird meist über die Einlegesohle, Schuhsohle oder Zwischensohle erreicht.

Wichtig: Solltest Du auf Grund von Schmerzen Einlegesohlen benötigen, würde ich Dir unbedingt einen Besuch beim Orthopäden empfehlen, der fachmännisch feststellen kann woher Deine Schmerzen kommen.

Das Gewicht Deiner Outdoorschuhe, mag auf den ersten Blick nicht so entscheiden sein, doch das Stundenlange gehen mit zu schweren Schuhen kann nicht nur den Spaß verderben, sondern auch dafür sorgen, dass die Beine vorzeitig ermüden. Natürlich  bringen manche Outdoorschuhe (Wanderstiefel, Trekkingstiefel) auf Grund der nötigen Materialien und Extras eine Menge Eigengewicht mit. Doch hier solltest Du unterscheiden, zwischen billigen und schweren Materialien und den Nötigen Zubehör.

Die Stabilität

Die Stabilität bildet die Grundlage für Wanderungen auf unbefestigten Wegen. Sie verhindert nicht nur das umknicken und überlasten der Fußgelenke, sondern sorgt vor allem für Deine Sicherheit bei deinen Unternehmungen.

In der Regel gilt: Umso unerfahrener Du beim Wandern abseits der befestigten Wege bist, desto mehr müssen Dich deine Outdoorschuhe stabilisieren.

Hauptsächlich für die Stabilität verantwortlich, ist die Sohle, der Schaft und die Schnürung. Outdoorschuhe, die einen hohen, festen Schaft besitzen (weit über den Knöchel) bieten logischerweise eine höhere Stabilität, als Halbschuhe wo der Knöchel offen liegt.

Auch beim tragen von Gepäck, spielt die Stabilität der Outdoorschuhe eine wichtige Rolle. Einfach erklärt: Je schwerer deine Last, desto stabiler muss dein Knöchel im Schuh sitzen.

Die Stabilität der Outdoorschuhe, darf auf keinen Fall alleine durch das feste schnüren erreicht werden. Viel mehr ist das Schnüren der Outdoorschuhe als Stabilität-Unterstützung zu sehen. Das Schnüren ist zwar ein Thema für sich, und braucht etwas Erfahrung, dennoch darf ein Schnürsenkel nie zu fest geschnürt werden.

Also denke daran, gerade beim Kauf Deiner Outdoorschuhe für schweres Gelände, solltest Du einen besonderen Augenmerk auf die Stabilität legen.

 

Die Funktionalität

Die Funktionalität, mag im ersten Moment weniger wichtig erscheinen als Passform, Komfort und Stabilität. Doch Vorsicht! Atmungsaktivität, Nässeschutz, Abrollverhalten und Grip sind Begriffe, mit denen man sich beim Kauf der Outdoorschue auseinander setzen muss.

Die Funktion Atmungsaktivität, sorgt nicht nur für Trockenheit und Geruchsreduzierung, sie verhindert auch, dass deine Füße extremen Temperaturschwankungen in Outdoorschuhen ausgesetzt werden. Outdoorschuhe mit ausreichender Luftzirkulation sorgen stets für warme und trockene Füße. Gerade bei Wanderern, die mehrere Tage hintereinander unterwegs sind, spielen schnell trocknende und atmungsaktive Outdoorschuhe eine wichtige Rolle.

Auch der Nässeschutz Deiner neuen Outdoorschuhe, darf nicht vernachlässigt werden.

Das überqueren flacher Bäche, das gehen im Regen oder durch nasses Gras, gehört zwangsläufig zum Wandern dazu. Hier bietet der Markt unterschiedlich effektiv Wasserabweisende Outdoorschuhe an. Von regenfest, bis hin zu komplett wasserdicht. Outdoorschuhe, die komplett wasserdicht sind, können nicht selten an Atmungsaktivität einbüßen. Dies ist oft bei schweren Outdoorschuen aus robustem Leder der Fall.

Ein ebenfalls wichtiges Thema, bezüglich der Funktionalität, ist das Abrollverhalte.

Dabei sollte der empfohlene Einsatzbereich der Sohle berücksichtigt werden.

In der Regel gilt: Outdoorschuhe, die im schweren Gelände eingesetzt werden können, (Geröll, scharfe Kanten, + schweres Gepäck) müssen eine stabilere Sohle haben, als z. B. leichte Trekkingschuhe. Durch die stabilere Sohle, verändert sich jedoch das Abrollverhalten. Bei Outdoorschuhen für extreme Einsatzbereiche, ist dies durchaus erwünscht, kann aber zu vorzeitiger Ermüdung der Füße führen. Bei teureren Exemplaren wird zusätzlich noch die sogenannte Zwischen Sohle eingesetzt. Die Zwischensohle sorgt für eine bessere Dämpfung und ein angenehmeres Tragekomfort.

Die Griffigkeit einer Sohle, auch Grip genannt, ist eine Funktion, die über den Einsatzbereich deiner Outdoorschuhe mit entscheidet.

Hierbei ist es wichtig zu wissen, im welchen Gelände du unterwegs sein möchtest. Rutschige und nasse Felsen, oder das Wandern über Geröll erfordern eine meist sehr griffige Sohle. Im Gegensatz zu leichten Trekkingschuhen, die z.B. bei einem Städtebummel eingesetzt werden, ist die Griffigkeit der Sohle eher zu vernachlässigen.

Die Verarbeitung und der Einsatz von Nubukleder, Gore-Tex, Zwischensohlen und strapazierfähigem Gummi haben natürlich ihren Preis. All diese Extras, kosten aber nicht nur mehr, sondern bringen auch eine Menge Eigengewicht mit. So solltest Du genaustes abwägen, welchen Einsatzzwecken Deine Outdoorschuhe dienen sollen.

Die Robustheit

Hochwertigen Outdoorschuhe und die Robustheit sind ein großes Thema. Mit der Robustheit entscheidet sich unter anderem der Einsatzbereich deiner zukünftigen Outdoorschuhe.

Nicht verwechseln sollte man die Robustheit mit der Verarbeitung. Hier ist nämlich nicht die Rede von gut verarbeiteten Nähten oder dem Innenfutter. Diese Begriffe fallen allgemein unter die Rubrik Qualität bzw. Funktionalität der Outdoorschuhe.

Bei der Robustheit Deiner Outdoorschuhe sprechen wir über Begriffe wie, Materialzusammensetzung, extrem feste Sohle, Geröllschutz, Außenmaterialien.

Bewegt man sich oft im schweren Terrain oder im Gelände mit steinigen und spitzen Steinen, müssen die Materialien zwangsläufig strapazierfähiger sein, als bei leichten Trekkingschuhen, die bei einem Städtebummel zum Einsatz kommen.

Robuste Outdoorschuhe mit einer festen Sohle, strapazierfähigem Material, Nubukleder oder dem Geröllschutz, bringen eine Menge Gewicht mit sich. So können schon mal Outdoorschuhe mit dem genannten Zubehör locker die 1 Kilogramm Marke überschreiten. Pro Schuh versteht sich.

Hinzu kommt dass Outdoorschuhe, die z.B. ein sehr robustes Außenmaterial besitzen oft an Funktionen wie der Atmungsaktivität einbüßen. Auch eine sehr feste Sohle, kann das Abrollverhalten deutlich verändern und wird Dich auf einfachen Wegen eher behindern.

Deshalb sollte man sich auch in diesem Fall genau überlegen, für welche Einsatzzwecke die neuen Outdoorschuhe herhalten müssen.

Als Faustregel in diesem Fall gilt: Umso Wegloser das Terrain und um so schwer das Gepäck, desto Robuster und Stabiler müssen deine Outdoorschuhe sein.

Die Hanwag Alaska GTX haben den Ruf unzerstörbar zu sein.

 

Ein wichtiges Thema ist natürlich auch die Pflege Deiner Outdoorschuhe. Hier ein paar Tipps für die richtige Pflege.  

 

Du kannst alle Preise, von den empfohlenen Outdoorschuhen über die eingebauten Links bei amazon.de vergleichen. Für Dich entstehen dadurch natürlich keine zusätzlichen Kosten.

 

Über das Wandern.

„Manchmal bietet die Stille die bessere Möglichkeit mit dem Erlebten fertig zu werden.

Zumal das Verstummen helfen kann das Überwältigende zu begreifen“.

Von MD

 

Ich hoffe aufrichtig, dass Dir meine Beiträge und Empfehlungen helfen und wünsche Dir, bei Deinen Touren und Reisen einmaliges erleben und die Möglichkeit mit jedem Schritt den Kopf ein wenig freier zu bekommen.